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Land & Leute
Rochsburger Paar kreiert Schwibbogen mit Heimatmotiv
Ausflügler können aus verschiedenen Souvenirs wählen
Gabriele Rupp mit einem Schwibbogen aus ihrer Ideenschmiede. Er zeigt das Schloss Rochsburg inmitten von Bäumen und mit Wegweiser.
Rochsburg. Sie haben sich in das idyllische Rochsburg verliebt. So sehr, dass die Grafik-Designer Gabrielle Rupp und André Franzke diverse Holzkunstartikel mit Motiven des Schlosses entworfen haben. Ihre jüngste Kreation ist ein Schwibbogen, der das Schloss inmitten von Bäumen zeigt. Zudem lässt sich dort ein winziger Wegweiser mit der Aufschrift "Muldental" ausmachen. Auch Fensterbilder und Windlichter mit dem Motiv der Rochsburg können die Ausflügler im kleinen Schaukasten direkt vor ihrem Haus entdecken.
Sie wollen damit nicht das große Geschäft machen. "Dafür haben wir gar keine Zeit", erklärt die gelernte Holzspielzeugmacherin, die vor drei Jahren mit ihrem Freund ihr Häuschen direkt am Wanderweg in dem Lunzenauer Ortsteil bezogen hat. Seitdem ist das Paar am Sanieren. "In den Sommermonaten sind viele Wanderer und Radfreunde unterwegs. Dadurch sind wir eigentlich erst auf die Ideen mit den Souvenirs gekommen", fügt der 37-Jährige an.
Während er aus Hartmannsdorf stammt, ist die 30-Jährige im erzgebirgischen Seiffen groß geworden. Beide hängen an ihrer Heimat. "Da haben wir uns einfach in der Mitte getroffen. Wir fühlen uns ins Rochsburg sehr wohl", unterstreicht Gabriele Rupp. "Anfangs hatten wir Bedenken. Aber wir sind wirklich sehr gut aufgenommen worden. Nicht nur von unseren Nachbarn."
Sie wissen vor allem die Ruhe des Dorfes zu schätzen. "Hier kann man nach der Arbeit gut abschalten, man hört keinen Straßenlärm", erklärt André Franzke. Beide verbinden mit ihrem kleinen Souvenirshop Beruf und Hobby. Als Angestellte der Hartmannsdorfer Firma Holznischel, die sich auf die Herstellung von Holzkunst-Artikel spezialisiert hat, gehören sie zu den kreativen Köpfen.
Dass sie mit den Souvenirs letztlich auch ein wenig Werbung für den Ausflugsort machen, ist ihnen klar. "Wir wollen damit den Rochsburgern etwas zurückgeben", so Gabriele Rupp. Sie und ihr Lebensgefährte können sich keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen.
Von Jochen Walther
Erschienen am 25.02.2010
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