Unterkunft suchen
Das aktuelle Wetter vor Ort
Fichtelberg
Do![]() -11 °C |
Fr![]() -15 °C |
Sa![]() -13 °C |
So![]() -9 °C |
Mo![]() -8 °C |
Do![]() -6 °C |
Fr![]() -11 °C |
Sa![]() -12 °C |
So![]() -9 °C |
Mo![]() -3 °C |
Gastgeber
Sie möchten mit Ihrer Unterkunft in das Gastgeberverzeichnis von erzgebirge.de?
Hier geht's zur AnmeldungWillkommen im Erzgebirge
Magazin präsentiert Montanregion Erzgebirge auf dem Weg zum UNESCO-Welterbe-Titel
Die Herbst-Winter-Ausgabe "WILLKOMMEN im Erzgebirge" zeigt dem Leser die Bergstädte Freiberg, Annaberg-Buchholz, Marienberg, Aue oder Schneeberg, fährt mit ihm unter Tage in die Gruben, aus denen all die Bodenschätze gehoben wurden. Die Spuren führen in außergewöhnliche Kirchen und Museen, aber auch auf Marktplätze und in Festsäle, wo Brauchtum und Tradition heute lebendig sind. Webtipps
| Rabatte und Gutscheine für Studenten und Schnäppchenjäger. |
| Willkommen im Parkhotel Schwarzenberg. |
| Wer frühzeit Konzertkarten kauft, kann die Karten auch noch zu günstigen Preisen bekommen. |
Kultur & Sehenswertes
Besucher lassen sich auf einen Trick ein
Hingucker aus Glas, Stahl und Stein: Unterirdischer Gang führt Gäste von einem modernen Gebäude in die Welt des Holzes im Palais
Geprägt von einer lichtdurchfluteten Funktionalität zeigt sich der moderne Teil des Daetz-Centrums.
Lichtenstein. Wer das Daetz-Centrum in Lichtenstein besucht, lässt sich auf einen Trick ein. In ein modernes Gebäude, bestimmt durch viel Glas und Licht, tritt der Besucher ein und wird gefangen von Meisterwerken aus Holz sowie fremden Kulturen. Unspektakulär durch einen Tunnel geführt, verlässt er das zeitgenössische Bauwerk und wandelt in Räumen aus Lichtensteins Geschichte, um nach dem Rundgang die Ausstellung wieder durch das moderne Bauwerk zu verlassen.
Unweit, auf dem Höhenzug über der Stadt, thront das alte Schloss. Das Mitte des 19. Jahrhunderts in der Nachbarschaft errichtete Schlosspalais ist ein spätklassizistischer Bau im italienischen Landhausstil der Renaissance. Es diente ursprünglich als Amtshaus, später als Wohnsitz der Familie Schönburg-Waldenburg. Das Amtshaus entstand an der Stelle des ehemaligen Vorwerkes, das vor allem landwirtschaftlichen Zwecken diente.
Der Glauchauer Baumeister Christian Gottlob Illgen hatte das repräsentative dreigeschossige Hauptgebäude mit zwei Nebengebäuden, die u-förmig einen Hof umschlossen, entworfen. 1843 war der Bau beendet. Im Haupthaus befanden sich Verwaltungs- und Wohnräume, im zweiten Obergeschoss Gefängniszellen. Im Erdgeschoss waren Pferdeställe, in den Seitengebäuden die Wagen, und die Stube des Kutschers. Für Kühe und Schweine gab es Ställe sowie einen Futterboden.
Lucie von Schönburg-Waldenburg bekam nach dem Tod ihres Mannes 1888 das Anwesen als Witwensitz zugewiesen. Seither ziert die Seite zur Schlossallee in der Mitte ein Vorbau mit Freitreppe und eine auf Pfeilern ruhende Terrasse. Fortan hieß das Gebäude Palais.
Während der 1. Sächsischen Landesgartenschau 1996 in Lichtenstein spielte das Palais als Veranstaltungs- und Kulturzentrum eine zentrale Rolle. 2001 zog mit dem Daetz-Centrum wieder Leben in das alte Gebäude. An Stelle des bereits 1995 wegen Baufälligkeit abgerissenen westlichen Seitenflügels entstand ein Neubau, der sich an dessen Grundfläche orientierte. Um der Ausstellungskonzeption für die Meisterwerke in Holz zu entsprechen, wurde das Schlosspalais umgebaut und unterirdisch mit dem Neubau verbunden. Äußerlich erfolgte eine originalgetreue Sanierung. Die Remise wurde umgestaltet und dient vor allem als Werkstatt und Atelier.
Gemeinsam mit der nahe gelegenen Miniwelt und dem Minikosmos sowie den anderen Museen der Stadt ist es Lichtenstein gelungen, sich für Tagestouristen interessant zu machen.
Von Liane Mainka
Erschienen am 11.03.2010
|
|
|




