Im Erzgebirge wird geschraubt und geklöppelt

Die Sachsen gelten gemeinhin als fischelant, was soviel heißt wie: Die Sachsen sind gewitzt, gewandt und geschäftig. Deshalb gibt es auch im Erzgebirge mehr als Bergparade, Weihnachtpyramide und den Räuchermann. Da wird in kleinen und großen Werkstätten, großen und kleinen Zimmern gemeinsam oder in der großen Gruppe nach Feierabend vor allem gewerkelt, was das Zeug hält. Und während die Männer zwischen Seiffen und Freiberg an neuen und alten Autos schrauben, treffen sich die Frauen von Morgenröthe-Rautenkranz bis Aue zum gemeinsamen Klöppeln. Barbara Uthmann (1514 bis 1575), Verlegerin und Bergbauunternehmerin aus Annaberg-Buchholz, hat maßgeblich zur Verbreitung der Klöppeltechnik beigetragen, die im Erzgebirge seit dem 16. Jahrhundert bekannt ist. Und was verbindet die Männer und Frauen im Erzgebirge? Natürlich das gemeinsame Wandern am Wochenende durch die herrliche Landschaft. Das ist Erholung pur.

 
 
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WILLKOMMEN im Erzgebirge

Ausgabe 55 - Frühjahr/Sommer 2019

Ob Kirchen, Bürgerhäuser, Gewerke oder die Montanlandschaft an sich: "Alles kommt vom Bergwerk her" - und das möchten wir mit Ihnen gemeinsam entdecken.

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