Im Frohnauer Hammer werden die Brautleute symbolisch "zusammengeschmiedet". Im Frohnauer Hammer werden die Brautleute symbolisch "zusammengeschmiedet".

Foto: Stadtverwaltung Annaberg-Buchholz

Heiraten in Annaberg-Buchholz wird immer attraktiver

 

Immer mehr Bürger geben sich in der Erzgebirgshauptstadt das Ja-Wort für's Leben. Wurden 2010 noch insgesamt 98 Paare sowie 2011 94 Paare im Standesamt Annaberg-Buchholz gezählt, so sind 2012 mit 134 Hochzeiten und 2013 mit 117 Hochzeiten die Werte in den Vorjahren deutlich überschritten worden. Gründe dafür sind unter anderem die stimmungsvollen Hochzeitsräume und das gesamte Flair der Stadt.

Einen wunderbaren Rahmen für Eheschließungen bietet im Annaberger Rathaus das geschichtsträchtige Berghauptmannszimmer. Es ist mit Stadtwappen und wettinischen Wappen, bergmännischen Darstellungen sowie stilvollem Interieur für Eheschließungen wie geschaffen. Festliche Klänge, die live am Flügel oder per Wunsch-CD eingespielt werden können, sorgen für den passenden musikalischen Rahmen. Etwa 40 Sitzplätze stehen für die Gäste zur Verfügung.

Wer es zünftig liebt, für den ist eine Hochzeit im "Bauch des Berges" ein unvergessliches Erlebnis. In einer festlich geschmückten Hochzeitsbahn fahren die Brautleute im Ortsteil Frohnau in den Markus-Röhling-Stolln ein. Unter Tage lädt ein stimmungsvoll beleuchteter Hochzeitsraum ein. In den letzten Jahren verzeichnen Hochzeiten in diesem außergewöhnlichen Rahmen einen Aufwärtstrend. Fünf Trauungen im Jahr 2010 stehen acht im Jahr 2011 und vierzehn im Jahr 2012 gegenüber. Vor allem auswärtige Paare schätzen das einmalige bergbauliche Ambiente.

Der Frohnauer Hammer lädt zum Hochzeitsschmieden ein. Im geschichtsträchtigen Hammerwerk, das künftig ins UNESCO-Welterbe aufgenommen werden soll, werden die Brautleute symbolisch "zusammengeschmiedet". Während einer stimmungsvollen Zeremonie werden am glühenden Schmiedefeuer zwei stählerne Ringe gefertigt, die das Hochzeitspaar ein Leben lang an ihren schönsten Tag erinnern. Stimmungsvolle Musik, ein zünftiger Bergmannsschnaps und der Klang des altehrwürdigen Hammerwerks sorgen dabei für eine ganz besondere Atmosphäre.

 

 
erschienen am 06.11.2014
 
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