Etwa 90 Objekte, darunter zahlreiche Figuren sowie bisher nie gezeigte Entwurfsskizzen, Dokumente und Fotos aus dem Privatarchiv von Grete Wendt und Olly Wendt sind von nun an im historischen Bereich der Wendt & Kühn-Welt zu besichtigen. Etwa 90 Objekte, darunter zahlreiche Figuren sowie bisher nie gezeigte Entwurfsskizzen, Dokumente und Fotos aus dem Privatarchiv von Grete Wendt und Olly Wendt sind von nun an im historischen Bereich der Wendt & Kühn-Welt zu besichtigen.

Foto: Wendt & Kühn KG

Wendt und Kühn zeigt "Figuren in Trachten" in Grünhainichen

Die Sonderausstellung "Von Japan bis Bayern - Figuren in Trachten" ist ab sofort für Besucher geöffnet. Etwa 90 Objekte, darunter zahlreiche Figuren sowie bisher nie gezeigte Entwurfsskizzen, Dokumente und Fotos aus dem Privatarchiv von Grete Wendt und Olly Wendt, geb. Sommer, sind im historischen Bereich der Wendt & Kühn-Welt in Grünhainichen, Chemnitzer Straße 40, zu besichtigen.

Zum Musterschatz von Wendt & Kühn gehören zahlreiche Nationen- und Trachtenfiguren: Die ersten vier entwickelte die junge Studentin Grete Wendt gemeinsam mit ihrem Vater Albert bereits vor der Firmengründung: ein sogenanntes Weizacker Hochzeits- und ein Bauernpaar. In den 1920er-Jahren entstanden internationale Figuren, unter anderem Italiener, Dänen, Holländer, Russen, aber auch Chinesen, Japaner und Grönländer. Figuren in deutschen Trachten folgten erst in den 1930er-Jahren. Die Gestaltung der jeweiligen Kleidung nach dem Vorbild nationaler Gewänder bot vor allem reizvolle Möglichkeiten für die Bemalung. Ein reicher Fundus an Abbildungen wie Postkarten, Kunstdrucke, Sammelalben mit Zigarettenbildchen sowie Bücher dienten den Gestalterinnen als Inspiration. Vieles davon ist erhalten geblieben.

Etwa 50 der entstandenen Figuren sowie bisher verborgene Entwürfe, Dokumente und Fotos sind nun im historischen Bereich der 270 Quadratmeter großen Wendt & Kühn-Welt zu bestaunen. Die Kuratorin der Ausstellung, Frau Dr. habil. Cordula Bischoff, tätig als Kunsthistorikerin und Privatdozentin an der TU Dresden, kuratierte bereits die Ausstellung "100 Jahre Wendt & Kühn - Dresdner Moderne aus dem Erzgebirge" und gilt als ausgesprochene Kennerin des Musterschatzes der Traditionsmanufaktur.

Die Schau wird bis März 2018 päsentiert. In dieser Zeit können Besucher täglich von 10 bis 17 Uhr die "Figuren in Trachten" erleben.

Der Eintritt ist frei.

 
erschienen am 27.03.2017
 
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