In der Kategorie Design im Handwerk ist Luise Ullrich, Master-Absolventin aus Schneeberg, nominiert.

Foto: Luise Ullrich

Schneeberger Studierende für Sächsischen Designpreis nominiert

Vier Studierende und Absolventen der Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg der Westsächsischen Hochschule Zwickau sind für den Sächsischen Designpreis nominiert. Bis zum 28. Februar kann für den Publikumspreis abgestimmt werden. Die Arbeiten sind in einer virtuellen Leistungsschau zu sehen.

Bianca Bluhm, die aktuell Gestaltung in Schneeberg studiert, ist mit ihrer Kollektion "voids" in der Kategorie Produktdesign im Konsumgüterbereich nominiert. Sie hat Sinuswabenplatten durch den Einsatz von Wasser und Druck in Schalenform gepresst. Die dadurch entstandenen Verdichtungen im Material bieten Stabilität und erzeugen ein Spiel zwischen offener und verpresster Wabenstruktur.

Andreas Mikutta, der in Schneeberg seinen Bachelor- und Masterabschluss erworben hat, ist ebenfalls in der Kategorie hat Produktdesign nominiert. Er hat Prototypen für mobile Gestaltungsräume für Kinder entwickelt. Die Möbel sind so konzipiert, dass sie Kindern im Alter von 4 bis 10 Jahren eine Umgebung bieten, in der sie mit Werkstoffen und Werkzeugen hantieren und gestalten können. Das Konzept lässt sich mobil einsetzen und bietet damit die Möglichkeit einer Anpassung an räumliche Gegebenheiten.

In der Kategorie Design im Handwerk ist Luise Ullrich, Master-Absolventin aus Schneeberg, nominiert. In ihrer Kollektion "erzclique" hat sie die traditionellen erzgebirgischen Holzfiguren wie Bergmann und Engel neu interpretiert. Die mittels Magneten verstellbaren Köpfe der Figuren können verschiedene Stimmungen ausdrücken. Hergestellt werden die Figuren von der Emil A. Schalling KG.

Magdalena Sophie Orland, die in Schneeberg (Bachelor-Studium) und an der Kunsthochschule Halle (Master-Studium) studiert hat, hat sich experimentell mit dem Material Spitze auseinandergesetzt. Dabei hat sie klassische textile Herstellungsverfahren mit neuen konstruierenden Techniken erweitert. Dem Projekt liegt eine theoretische Auseinandersetzung zur fortschreitenden Digitalisierung zugrunde.

Alle 28 Nominierungen für den sächsischen Staatspreis für Design sind in einer virtuellen Leistungsschau im Internet zu sehen. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden von einer Jury bestimmt und am 29. März 2021 bekannt gegeben. Insgesamt hat es 200 Einreichungen für den Wettbewerb gegeben. Für alle Einreichungen kann bis zum 28. Februar in dem Publikumspreis abgestimmt werden.

Zur virtuellen Leistungsschau: https://www.designpreis-sachsen.de/2020/leistungsschau

 
erschienen am 04.02.2021
 
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