Reitwegenetz um Burgstädt

Burgstädt als pferdefreundliche Kommune Deutschlands ausgezeichnet

Die Stadt Burgstädt im Landkreis Mittelsachsen ist auf der weltgrößten Reitsportmesse Equitana in Essen als pferdefreundliche Kommune Deutschlands ausgezeichnet worden. Damit ist Burgstädt die einzige Kommune in Sachsen, die diese Ehrung erhält. Die Jury würdigt damit das Engagement des Reitvereins "St. Georg" und der ortsansässigen Pferdezucht- und Fuhrbetriebe.

Mit den sächsischen Meisterschaften im Dressur- und Springreiten hat sich Burgstädt in den vergangenen Jahren einen Namen gemacht. Allein im Vorjahr waren Reiter aus sieben Bundesländern am Start. Aber auch Freizeitreiter finden auf Reitwegen rund um die Stadt gute Bedingungen. So wird Burgstädt von einer Fernreitroute tangiert, die in der Region von der Höllmühle bei Penig über den Sandberg, den Kieferberg und den Gückelsberg an Wechselburg vorbei bis nach Seelitz führt. Für den kleineren Ausritt empfiehlt sich eine acht Kilometer lange Strecke im Rochlitzer Wald. Der Abschnitt zwischen Königshain und Diethensdorf im Königshainer Wald ist vier Kilometer lang und zwischen Stein und Wiederau steht den Reitern in der Nähe des Sandbergs Wiederau eine 1,4 Kilometer lange Strecke zur Verfügung.

"Rund um Burgstädt gibt es zahlreiche Reiterhöfe. Es besteht daher die Möglichkeit zu Rund- oder Sternritten. Wichtig ist allerdings die vorherige Streckenplanung", sagt Antje Dippmann, Vorsitzende im Reitverein "St. Georg". Die Strecke sollte die persönliche Kondition von Pferd und Reiter berücksichtigen und Umwege, Tränkmöglichkeiten für die Pferde, Jahreszeit und Wetter beachten.

"Es soll ja schließlich die Erholung vornan stehen und der Partner Pferd nicht überfordert werden", so Antje Dippmann. Ihr Verein ist zudem auch auf Wanderreiter eingerichtet, deren Pferde nach vorheriger Anmeldung im Reitstall übernachten können. Die Reiter würden dagegen in den Burgstädter Pensionen und Hotels in jeder Preislage eine passende Übernachtung finden. Auto und Pferdeanhänger können auf Anfrage ebenfalls an der Reitanlage abgestellt werden. Bei schlechtem Wetter oder einem Pausentag empfiehlt Dippmann den Wanderreitern einen Besuch in den Burgstädter Museen, der Stadt Wechselburg und der Rochsburg.

Service

Eine Reitwegkarte ist im Fremdenverkehrsbüro Burgstädt, Schillerstraße 15, einsehbar. Der Sachsenforst hat 7357 Kilometer Reitwege im ganzen Freistaat digital erfasst und stellt dazu eine Karte im Internet zur Verfügung. 

Hintergrund

Auf der weltgrößten Pferdesportmesse, der Equitana in Essen, wurden am Mittwoch die pferdefreundlichsten Gemeinden und Regionen des Jahres 2010 ausgezeichnet. Neun Gemeinden und drei Regionen dürfen sich mit dem Titel "Bundessieger" schmücken, den die Deutsche Reiterliche Vereinigung seit 1991 alle vier Jahre vergibt. Neben Burgstädt wird der Titel an die Gemeinden Rinchnach (Bayern), Hohenwalde-Junkerfeld (Brandenburg), Cuxhaven (Niedersachsen), Stadt Babenhausen (Hessen), Gemeinde Einöd (Saarland), Gemeinde Hohenberg-Krusemark (Sachsen-Anhalt), Gemeinde Westoverledingen (Niedersachsen) und die Stadt Dülmen (Nordrhein-Westfalen) verliehen. In der 2006 erstmals ausgelobten Kategorie "Pferdefreundliche Region" werden drei Preisträger ausgezeichnet, die bereits Landessieger wurden. Die Titel gehen an die Region Celle (Niedersachsen), die Gemeinden Lonnig und Rüber (Rheinland-Pfalz) und den Tourismusverband Altmark (Sachsen-Anhalt).

 

 
 
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