Ringroute

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Planer skizzieren Radweg durch Region

Die Ringroute durch den Landkreis Zwickau ist einer der wesentlichen Vorschläge im neuen Radwegekonzept des Kreises Zwickau. Ein Leipziger Planungsbüro ist mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt worden. Nach dessen Angaben war es ausdrücklicher Wunsch des Landkreises, neben der Optimierung des gesamten Radwegnetzes auch eine Ringroute zu entwickeln. "Diese soll ermöglichen, auf einer empfohlenen Strecke den Landkreis Zwickau auf einem Großteil seines Terrains per Rad zu erkunden", schreiben die Autoren Tim Tröger und Kai Neumann in das Konzept.

Für die Ringroute wurde aber keine neue Strecke konzipiert, die ohnehin geplante beziehungsweise schon vorhandenen Streckenführungen kombiniert. Herausgekommen sind zwei Möglichkeiten. Einmal kann auf der Route die Kreisstadt Zwickau umrundet werden, mit der anderen Variante kann man einen Großteil der Städte und Teilregionen des Landkreises erleben. Möglich ist auch eine Kombination aus beiden Ringen. Die große Tour, in die Teile des Mulderadweges und des Pleißeradweges einbezogen sind, verbindet die Städte Werdau, Crimmitschau und Meerane.

Sie führt durch Glauchau, Remse, Waldenburg bis Wolkenburg. Von dort geht es nach Limbach-Oberfrohna und weiter nach Wüstenbrand und Hohnstein-Ernstthal. Es folgen St. Egidien, Lichtenstein und Hartenstein, wobei die Strecke teilweise durch den Erzgebirgskreis führt. Von Hartenstein führt die Route über Wilkau-Haßlau, Kirchberg, Lichtentanne nach Werdau. Hinzu kommt die Strecke zwischen Wildenfels und Crimmitschau, die in Richtung Norden östlich an Zwickau vorbei und durch Mosel führt.

Eine genaue Längenangabe für die beiden Ringrouten gibt es nicht. Es handelt sich um einen Vorschlag, an dem das Grundanliegen der Radwegkonzeption aber deutlich wird: Vorhandene Strecken analysieren, neue Routen konzipieren, Prioritäten für den eventuellen Ausbau von Strecken setzen und beschildern.

Die Radroutenkonzeption ist vom Kreistag beschlossen worden. Sie hat zum Ziel, sowohl den Alltagsradverkehr als auch den touristischen Radverkehr zu stärken und ein sicheres Radwegenetz in verschiedenen Streckenhierarchien und mit Verknüpfungspunkten zum Schienenverkehr zu schaffen. Kreisrätin Anne Sophie Berner lobt die Konzeption, jedoch dürfe sie nicht in der Schublade verschwinden. Schließlich habe das Konzept dem Landkreis 20.000 Euro gekostet. "Jetzt stellt sich die Frage nach der Umsetzung", sagt sie. Dem Landrat übergab sie einen Fragenkatalog. Die Palette ihrer Fragen reicht vom Verantwortlichen im Landratsamt für die Umsetzung, über einen Wegewart bis hin zur Frage nach Dienstfahrrädern im Landratsamt.

 
(Von Stefan Stolp)
 
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