Profi- und Amateursport im Erzgebirge

Sport spielt auf die eine oder andere Weise in allen Regionen Deutschlands eine Rolle. Während die Seen eher für Wassersport wie geschaffen sind, ist das Erzgebirge gerade für den Wintersport ein El Dorado. Der Blick in die Medienberichte scheint dieser Haltung ebenfalls Recht zu geben. In den letzten Jahren sind es vor allem Disziplinen wie Rennrodeln, Bob und Nordische Kombination gewesen, in denen Sportler aus dem Erzgebirge Erfolge feiern konnten. Ist dieser Eindruck gerechtfertigt oder am Ende doch zu eindimensional?

Viele Athleten, die nicht aus dem Wintersport kommen, haben leider keine besonders große Projektionsfläche. Dies liegt teils daran, dass über die verschiedenen Olympiastützpunkte nur bestimmte Sportarten besonders gefördert werden. Aber: Es gibt abseits dieser Disziplinen eine bunte Sportkultur, welche von der Arbeit unzähliger Vereine lebt. Fußball, Golf oder Leichtathletik sind im Erzgebirge genauso präsent.

Wintersport: Das Erzgebirge als sächsischer Olympiastützpunkt

Sachsen - und speziell das Erzgebirge - verbinden viele Sportfans vor allem mit Wintersport. Bekannte Namen wie:

  • Francesco Friedrich
  • Julia Taubitz
  • Richard Oelsner
  • Stephanie Schneider

sind in den Medien bzw. Sportberichterstattung präsent und haben ihre sportliche Heimat im Erzgebirge gefunden. Der Grund: Altenberg und Oberwiesenthal sind zwei Sportzentren Sachsens, die sich ganz dem Wintersport verschrieben haben.

Eiskanal Altenberg als wichtiges Zentrum

Viele national wie auch international erfolgreiche Wintersportler haben ihre Karriere in den Sportvereinen der beiden Orte begonnen. Bobpilot Francesco Friedrich hat seine Wurzeln beispielsweise im BSC Sachsen Oberbärenburg e.V. Und Julia Taubitz ist aktives Mitglied des WSC Erzgebirge Oberwiesenthal e.V.
Was macht die Sachsen im Eiskanal so gut? Mit Altenberg haben die Sportler aus dem Erzgebirge die einmalige Gelegenheit, direkt in einer Bobbahn live zu trainieren. Die Anlage entstand in den 1980er Jahren als Prestigebau der DDR und wird heute für Weltcups und zu internationalen Wettbewerben - wie den IBSF Bob und Skeleton Weltmeisterschaften 2020 - genutzt. Dass Athleten aus Deutschland jedes Jahr auf der Anlage trainieren, verschafft den Sportlern im:

  • Bob
  • Rennrodeln
  • Skeleton

einen klaren Vorteil. Gleichzeitig bietet die Bahn aktiven Athleten aus dem A Kader ideale Trainingsbedingungen - durch professionelle Anlagen wie eine überdachte Anschubstrecke. 

Wintersport in zahlreichen Disziplinen

Auf der Skischanze am Fichtelberg konnte Jens Weißflog große Erfolge feiern.

Bob und Rennrodeln sind nicht die einzigen Wintersportarten, die im Erzgebirge einen besonderen Ruf genießen. Die Generation der 40- bis 60-Jährigen erinnert sich noch lebhaft an den Floh vom Fichtelberg - Jens Weißflog. Der Athlet aus Oberwiesenthal gehörte im Skispringen zu den deutschen Ausnahmetalenten und konnte sowohl im Parallelflug als auch im V-Stil Medaillen erringen.

Was dem Sportler Einträge in die Sportgeschichte eingebracht hat, sind vier olympische Medaillen (davon allein drei Mal Gold) sowie 11 Medaillen bei Weltmeisterschaften. Außerdem errang Jens Weißflog mehrere Dutzend Weltcupsiege und sprang immer wieder zu Schanzenrekorden.

Eine dritte und vierte im Erzgebirge sehr lebendige Sportart sind Biathlon und Langlauf. Denise Herrmann aus Oberwiesenthal gehört beispielsweise zum deutschen Olympiakader im Biathlon. Im Westerzgebirge rund um Annaberg-Buchholz, Oberwiesenthal und Klingenthal besonders populär ist zudem die Nordische Kombination. Erik Frenzel vom SSV Geyer - mehrfacher Olympiasieger und Weltcupgewinner - hat viel zu dieser besonderen Popularität der Sportart beigetragen.

Frühförderung im Erzgebirge

Altenberg, Oberwiesenthal sowie Klingenthal bieten ideale Rahmenbedingungen nicht nur für aktive Sportler, die es in ihren Sportarten an die Spitze geschafft haben. Die Förderung der Sportler beginnt bereits bei den Jugendlichen, für die an den Standorten eigene Schulkonzepte entwickelt wurden - mit den Eliteschulen des Sports. 

Möglichkeiten für den Breitensport

Dass Sachsen - speziell natürlich das Erzgebirge - so stark im Wintersport verwurzelt ist, bringt viele positive Aspekte für die Region mit sich. Sowohl des West- als auch das Osterzgebirge sind Wintersportregionen auch für den Breitensport. Durch die Dichte der Olympiastützpunkte bieten sich umfassende Möglichkeiten, perfekt präparierte Trainings- und Tourenbedingungen vorzufinden.

Hier lassen sich entspannte Skitouren genauso unternehmen, wie leistungsorientiertes Training im Breitensport. Teils können dafür sogar die Anlagen der Stützpunkte mitgenutzt werden - das Zusammentreffen mit den Sportlern inklusive. Wer Lust hat, sich selbst einmal wie ein Profi zu fühlen, kann Kurse auf den Anlagen mieten - etwa mit ein paar Runden am Schießstand oder Fahrten mit echten Bobpiloten.

Fußball: Aue als leuchtendes Vorbild

Der Fußballverein FC Erzgebirge Aue zählt zu den erfolgreichsten Clubs der Region.

Das Erzgebirge ist zuallererst eine Wintersportregion. Und als solche wird sie von einer breiten Öffentlichkeit auch wahrgenommen. Aber: Das Erzgebirge will nicht nur mehr sein (auch in sportlicher Hinsicht) - es kann auch mehr sein: Gerade beim Thema Fußball mischt die Montanregion mit, die seit 2019 auch Teil des UNESCO Weltkulturerbes ist. Besonders ein Klub hält die Fahne des Erzgebirges hoch. Die Rede ist vom FC Erzgebirge Aue e. V.

Der Klub stand lange im Schatten von Dynamo Dresden und konkurrierte mit den Spielern aus der Landeshauptstadt in der 2. Liga. Mittlerweile hat Aue allerdings ein Alleinstellungsmerkmal, da die Sportgemeinschaft Dynamo Dresden e. V. in der Saison 2019/2020 in die Dritte Liga absteigen musste. Mittlerweile ist Aue in der zweiten Bundesliga fast schon eine Art Urgestein.

Trotzdem verbindet beide Mannschaften eine Beziehung, welche mit den Lokalderbys im Ruhrgebiet vergleichbar sind - sprich dem Aufeinandertreffen von Schalke und Dortmund.

Hervorgegangen ist Erzgebirge Aue aus dem 1908 gegründeten FC Aue. Nach der Umbenennung in Alemannia Aue musste sich der Verein in der NS-Zeit mit dem VfB Aue zusammenschließen. Nach Kriegsende formal aufgelöst, entstand mit dem BSG Wismut Aue wieder ein städtischer Fußballverein.

Der Verein spielte fast durchgehend in der 1. DDR-Liga (Oberliga) und als SC Wismut Karl-Marx-Stadt reichte es sogar vier Mal (davon drei Mal hintereinander) für den ersten Ligaplatz. Nach der Wende zunächst als FC Wismut Aue betrieben, wurde der Fußballverein schließlich um Jahr 1993 zum FC Erzgebirge Aue. In der Saison 2002/2003 wurde Aue Tabellenerster seiner Spielklasse und konnte damit in die 2. Bundesliga aufsteigen. Allerdings sollte es schon 2008 wieder um den Abstieg gehen. Seit 2016 spielt der Verein - nach einem zwischenzeitlichen Wiederauf- und Abstieg - in der 2. Bundesliga.

Weitere Traditionsclubs aus der Region

Aue und Dynamo Dresden sind die zwei bekanntesten Klubs aus Sachsen und dem Erzgebirge. Leipzig, das inzwischen in der 1. Liga und auch auf internationalem Parkett unterwegs ist, hat keinen Bezug zum Erzgebirge. Es gibt noch den einen oder anderen Klub, der sich in den letzten Jahren unterklassig hervorgetan hat.

Dynamo Dresden zählt zu den größten Vereinen im Osten Deutschlands. 

Hierzu gehört der Chemnitzer FC. Gegründet als Fußballclub Karl-Marx-Stadt, war der CFC in der DDR recht erfolgreich. Nach der Wende konnte der Verein allerdings - anders als der FC Erzgebirge Aue oder Leipzig - nicht mehr an alte Erfolge anknüpfen. Es gelang dem Chemnitzer FC kein Aufstieg in die 1. Bundesliga. 1996 war selbst in der 2. Liga für den Verein Schluss. Besonders sc hwierig wurden die 2010er Jahre, in denen nicht nur die sportlichen Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückblieben. Insolvenz und die Affäre um Thomas Haller belasteten das Bild des Vereins nachhaltig.

Trotz der Tatsache, dass das Erzgebirge in fußballerischer Hinsicht in der Bundesliga augenscheinlich nur eine untergeordnete Rolle spielt - im Vereinssport nimmt das runde Leder eine große Rolle ein. Viele Vereine und Mannschaften prägen das Bild in den Kreisen und Regionen. Beispiele sind:

  • BSC Freiberg
  • SG Stahl Schmiedeberg
  • FSV 1911 Bärenstein
  • BSG Motor Zschopau

Radsport: Mountainbike und Downhill

Das Erzgebirge als eines der bekanntesten deutschen Mittelgebirge hat gerade im Hinblick auf alles, was mit Outdoor und Wandern zu tun hat, viele Möglichkeiten zu bieten. Es wundert nicht, dass auch der Radsport hier eine Heimat finden konnte. Insbesondere das Mountainbiking und Downhill sind in der Region sehr populär.

In den Jahren nach der politischen Wende haben sich diverse Vereine gegründet, welche den Sport leben sowie aktiv an Wettkämpfen teilnehmen. Zu deren Aufgabe gehört auch die Nachwuchsförderung, welche besonders im Umfeld der Olympiastützpunkte sehr viel einfacher ist. Entsprechend nimmt die Leistungsdichte hier deutlich zu.

Im Erzgebirge und zur angrenzenden Tschechei gibt es einige anspruchsvolle Touren für Mountainbiker.

Ein Beispiel ist der SSV Altenberg, der mit Mounty Altenberg seine eigene Mountainbike-Sektion ins Leben gerufen hat. Sehr stark engagieren sich dessen Mitglieder in der Nachwuchs- und Talentförderung. Außerdem haben sich die Mounty's auch den Wettkampfsport auf die Fahnen geschrieben und sind auch bei überregionalen Veranstaltungen dabei.

Das Radfahren im Erzgebirge eine echte Herausforderung sein kann, zeigt eines ganz deutlich: Der Bikeman Trail Erzgebirge. Auf insgesamt 155 Kilometern müssen 47 Trailkilometer und 3.500 Meter Höhenunterschied überwunden werden. Eine Herausforderung für alle, die sich dem Bikeman stellen. Ursprünglich im Jahr 2000 als 180 Kilometer langes Event entstanden, ist der Bikeman Trail Erzgebirge für alle Radfahrer und Mountainbiker gemacht, die sich auf zwei Rädern auch sehr schwierige Passagen zutrauen.

Radsportler, die weniger im Gelände, dafür aber mehr auf der Straße unterwegs sind, können sich einer besonderen Herausforderung stellen. Die Erzgebirgsrundfahrt, welche regelmäßig stattfindet, führt über mehrere Etappen und hunderte Kilometer. Offen für Breitensportler, ist sei ein Gegenentwurf zu Events wie dem Bikeman.

Ein ähnliches Konzept verfolgt Stoneman Miriquidi 2020 - eine Tour, welche durch den Egergraben (Abbruch des Erzgebirges auf tschechischer Seite) und über den Erzgebirgskamm führt.

Golf: Das Erzgebirge mal anders entdecken

Im Kurort Bad Schlema finden Golfsportler eine schöne Anlage.

Golf und Erzgebirge - viele denken ihr wahrscheinlich eher an eine Spritztour mit dem Auto über den Erzgebirgskamm. Was kaum bekannt ist: Im Erzgebirge und dessen Vorland gibt es verschiedene Golfplätze, die ihren ganz besonderen Reiz haben. Hierzu gehört beispielsweise der Platz des Golf Club Teplice. Direkt hinter der deutschen Grenze bei Zinnwald gelegen, ist dieser sogar zu Fuß von deutscher Seite aus zu erreichen. Die Besonderheit: Der Golfplatz ist der höchstgelegene in ganz Tschechien.

Weitere Golfplätze sind die Anlagen in:

  • Oederan - Golfclub Erzgebirge e.V./ Golf Sport Gahlenz e.V.
  • Zschopau - Golfanlage Zschopau
  • Bad Schlema - Golfpark Westerzgebirge
  • Bannewitz - Golfclub Dresden Elbflorenz e.V.

Die Plätze werden im Frühjahr und Sommer regelmäßig bes  pielt und sind immer wieder auch Austragungsorte für verschiedene Turniere.
Besonders profitiert der Golfsport in der Region von der Nähe zu:

  1. Dresden
  2. Chemnitz
  3. Freiberg

Alle drei Städte sind Hochschul- und High-Tech-Standorte.

Weitere spannende Sportarten im Erzgebirge

Der Strukturwandel ist im Erzgebirge ebenfalls präsent. Gerade nach dem Niedergang des Bergbaus war es für die Bevölkerung schwierig, wirtschaftlich den Anschluss nicht zu verlieren. Über den Wintersport und Tourismus haben sich viele Gemeinden im Erzgebirge ein Standbein geschaffen.

Inzwischen sind es aber nicht nur Skier und Wanderstock, die im Erzgebirge eine Rolle spielen. Beim Thema Sport hat sich die Region in den letzten Jahren sehr stark in die Breite entwickelt. Dies wird einerseits am Stellenwert sichtbar, welchen der Radsport heute für die Bewohner des Erzgebirges hat. Aber auch die Tatsache, dass sich hier eine lebendige Golfszene etablieren konnte, spricht für sich.

1. Kraftsportler

Das Erzgebirge kann beim Thema Sport aber noch mehr - etwa, wenn der Blick in Richtung Kraftsport und Bodybuilding geht. Medial weniger stark präsent als Skispringen, die Nordische Kombination oder Bob-Piloten, stellen Kraftsportler aus dem Erzgebirge regelmäßig unter Beweis, dass auch sie aus dem Holz geschnitzt sind, das es für Erfolge im Kraftsport braucht. Erfolge bei verschiedenen Meisterschaften und Wettbewerben sind ein Zeichen dafür, dass sich in diesem Bereich seit Jahren etwas tut.
Worauf es in diesem Sport ankommt, sind:

  • Geduld
  • Ernährung
  • Trainingsbedingungen

Nur dann lassen sich Erfolge erreichen, die Kraftsportlern Pokale einbringen. Im richtigen Moment die maximale Leistung abrufen - ein Must have. Lange Trainingspausen, die beispielsweise verletzungsbedingt auftreten, machen die gesamte Planung zunichte und sorgen dafür, dass am Ende nicht die gewünschten Ergebnisse herauskommen.

Zusätzlich haben Sportler aus weniger öffentlichkeitswirksamen Sportarten das Problem, dass Training und Wettkämpfe in Ausnahmesituationen wie der Krise 2020 ausfallen. Doch wie wirkt sich das auf die Fitness und Leistungsfähigkeit aus? Es gibt Hinweise darauf, dass die Leistungsfähigkeit schon nach wenigen Wochen leidet. Somit existieren viele Gründe dafür, sich zu Hause möglichst fit zu halten.

2. Handball

Handball wird in Sachsen eher mit Dresden oder Leipzig in Verbindung gebracht. Die Vereine aus dem Erzgebirge scheinen also eher unter dem Radar unterwegs zu sein. Dass diese Sicht der Situation zwischen Altenberg und Schlema nicht gerecht wird, unterstreicht der EHV Aue. Als Verein ganz dem Handball verschrieben, sind besonders die Männer des EHV in Deutschland als Handballer erfolgreich.

In Aue wird nicht nur erfolgreich Fußball, sondern auch Handball gespielt.

Das Team um Trainer Stephan Swat spielt aktuell in der 2. Bundesliga und tritt auch im DHB Pokal in Erscheinung. Damit kann sich der EHV Aue durchaus sehen lassen. Und ist ein deutliches Zeichen dafür, dass im Erzgebirge nicht nur zwei oder drei Sportarten eine besonders große Fanbase haben.

Entstanden ist das heutige Team aus der Handball-Sektion des BSG Wismut Aue. Allerdings gehen die Anfänge des erzgebirgischen Handballs noch sehr viel weiter zurück. Gespielt wird bereits seit den 1920er Jahren.

Bis auf die Saison 2011/2012 spielte der Verein immer in der 2. Handball Bundesliga. Nach dem Abstieg 2011 schaffte die Mannschaft umgehend den Wiederaufstieg. Ähnlich dem Fußball spielen auch im Handball Aue und Dresden als Konkurrenten in der gleichen Ligaklasse. Der HC Elbflorenz 2006 konnte 2017 aus der 3.-Liga-Staffel-Ost in die 2. Bundesliga aufsteigen und schaffte in den letzten Jahren immer wieder den Klassenerhalt.

3. Leichtathletik

Zu den im Erzgebirge präsenten Sportarten gehört auch die Leichtathletik. Gerade im Nachwuchsbereich kommen einige vielversprechende Talente aus der Region. Zu ihnen gehört beispielsweise Steven Richter, der sich beim Diskuswerfen und Kugelstoßen besonders hervorgetan hat. In den zurückliegenden Monaten hat der Athlet aus dem Erzgebirge einige spektakuläre Leistungen erzielt - und sich damit für den Wechsel zu den Erwachsenen empfohlen.

Das Erzgebirge bietet Sportbegeisterten im Sommer wie im Winter eine herrliche Kulisse.

Der Nachwuchssportler hat sich - so zumindest der Eindruck, den die Medienberichte zu dessen Leistungen hinterlassen - damit einen Namen bei den Trainern gemacht, welche für diesen Bereich zuständig sind. Sollte Steven Richter seine Leistung halten und ausbauen können, dürfte von dem Sportler aus dem Erzgebirge noch viel zu hören sein. Steven Richter scheint sich der eigenen Leistungen bewusst zu sein - und definiert mit Olympia und Weltmeisterschaften bereits hohe Ziele.

Gleichzeitig ist er ein Beispiel dafür, dass Sachsen und im Speziellen das Erzgebirge auch im Bereich der Sommersportarten durchaus ein Wörtchen mitreden können. Es geht nicht nur um Wintersport, klassische Sommersportarten sind ebenfalls für einige Erzgebirgler Nummer 1.

Fazit: Sport wird im Erzgebirge großgeschrieben

Beim Thema Sport scheinen die Karten im Erzgebirge auf den ersten Blick recht klar verteilt zu sein. Wer sich hier für Bewegung und Auspowern interessiert, landet fast schon zwangsläufig auf Skiern oder beim Wandern und Radfahren. Bei näherer Betrachtung tritt die Affinität der Menschen im Erzgebirge für den Wintersport sehr klar in den Vordergrund. Viele bekannte Bobsportler und Rodler haben hier angefangen. Gleiches gilt für erfolgreiche Athleten aus dem Bereich der Nordischen Kombination oder des Skispringens.

Aber: Das Erzgebirge hat deutlich mehr Abwechslung zu bieten. Deutlich wird dies unter anderem bei der überraschend großen Zahl an Golfplätzen. Und auch beim Thema Leichtathletik scheinen Sportler aus dem Erzgebirge in Zukunft noch ein Wörtchen mitreden zu wollen.

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