Marko Bullack, Christian Ruth, Konstantin Weber (v.l.). Marko Bullack, Christian Ruth und Konstantin Weber (v.l.) in "Harlequin und Harlequin".

Foto: Dieter Wuschanski

Bei Komödie "Harlequin und Harlequin" gleicht keine Aufführung der anderen

Das Commedia dell'arte-Szenario "Harlequin & Harlequin" von Bogdan Koca feiert am 13. Oktober im Chemnitzer Schauspielhaus Premiere. Diese ist zwar bereits ausverkauft, aber es gibt weitere Vorführungen am 21.Oktober (20 Uhr),  26. Oktober (20 Uhr), 9. November (20 Uhr) sowie am 19. November, 18 Uhr.

Zum Stück:

Man hat es nicht leicht als Harlequin. Eine warme Mahlzeit am Tag und ein nettes Frauchen an der Seite würden doch zum Leben reichen, aber nein, gibt es nicht, jeden Tag derselbe Schlamassel. Und dann lastet einem auch noch ein schlechter Ruf an. Man soll der Höllenteufel selbst sein, hat aber weder Geld noch Gut und muss sich als Lastenträger durchs Leben schlagen. Und dann ist immer alles so kompliziert, weil die anderen alles durcheinander bringen. Wenn sie doch einfach auf einen hören würden …

In unserer Geschichte, die in Paris spielt, versucht Harlequin, wirklich alles richtig zu machen. Seinem alten, wohlhabenden Herrn Gerontes hilft er redlich, bei der schönen jungen Isabella zu landen, nicht ganz uneigennützig, versteht sich, will er doch selber deren Dienerin Columbine für sich gewinnen. Aber dennoch, er versucht sein Bestes. Als jedoch ein weiterer Verehrer von Isabella auftaucht, der junge, aber geizige Octavio, kommt Harlequins Plan bereits etwas ins Wanken. Als dann aber auch noch die Juwelen, die Gerontes Harlequin für Isabella übergeben hatte, spurlos verschwinden und Harlequin Jr., sein Zwillingsbruder, wie aus dem Nichts auftaucht, gerät alles aus den Fugen und eine aberwitzige Verwechslungskomödie nimmt ihren Lauf. Eine schrecklich-schöne Freude, dabei zuzusehen.

Der polnisch-australische Regisseur Bogdan Koca nutzt den Plot, um mit seinem Spielensemble Texte und Szenen rund um die verrückten zwei Harlequins im Sinne der Commedia dell‘arte zu improvisieren. Die charmanten und zugleich bissigen Typen der Commedia bilden dafür die Grundlage und eine spannende Herausforderung für Spieler und Publikum, denn kein Abend wird dem anderen gleichen.

 
erschienen am 10.10.2017
 
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