"Museumsstücke" im Schloßbergmuseum Chemnitz zu sehen

Schenkungen und Anläuf der verganenen 20 Jahre werden gezeigt

Anlässlich seines 90-jährigen Jubiläums präsentiert das Chemnitzer Schloßbergmuseum vom 20. November bis 30. Januar Schenkungen und Ankäufe aus den letzten 20 Jahren. Dabei wird unter der Überschrift "Museumsstücke" deutlich, was Kostbares in Chemnitz hergestellt wurde, welch interessante Objekte beinahe entsorgt worden wären und wieviel Schönes sich in Privatsammlungen erhalten hat.

Verein vor fast 150 Jahren gegründet

Als 1872 der Verein für Chemnitzer Geschichte ins Leben gerufen wurde, standen das Sammeln stadtgeschichtlich wertvoller Objekte an erster Stelle. So konnte ein Bestand von etwa 25.000 Exponaten zusammengetragen werden. Im Jahr 1931 gelang es, ein eigenes Museum einzurichten. Angesichts der prachtvollen oder mitunter rätselhaften Exponate in den Vitrinen und an den Galeriewänden im Renaissancesaal ist jeder eingeladen, der Frage nachzuspüren, was ein Museumsstück auszeichnet.

Sammlung wird stetig erweitert

Die Sammlung des Schloßbergmuseums umfasst einen vielfältig aufgestellten Bestand aus Plastik und Malerei, Münzen, Waffen und gegenständlichen Zeugnisse des Zunfthandwerkes bis hin zu historischem Spielzeug. 42 Neuerwerbungen der letzten Jahre bereichern die verschiedenen Sammlungsbestände und werden in der Ausstellung "Museumsstücke" präsentiert. Dabei stehen die Einzelstücke selbst im Mittelpunkt; jedes bedarf besonderer Aufmerksamkeit sowie kunst- und kulturhistorischer Erforschung. Neue Exponate bringen ihre sehr unterschiedliche Überlieferungsgeschichte mit: Sie sind verbunden mit großen Ereignissen, persönlichen Neigungen, dramatischen Lebensumständen, Unternehmensgeschichten oder Stiftungsabsichten der Chemnitzer. In vielen Fällen ist es dem Engagement der Mitglieder des Freundeskreises Schloßbergmuseum Chemnitz e. V. zu verdanken, dass die Schenkungen überhaupt zustande gekommen sind.

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