Ballett "Die vier fünf Jahreszeiten" bis Ende Dezember im Zwickauer Gewandhaus

Vivaldis Werk wird in die Gegenwart erweitert

Die Arbeit an dem Ballett "Die vier fünf Jahreszeiten" begann für Ballettdirektorin Annett Göhre und ihr Ensemble vor mehr als einem Jahr. Nach etlicher Verzögerung war die Vorfreude auf die Premiere am 8. Oktober im wiedereröffneten Gewandhaus umso größer. Zugleich hat man die Pandemie künstlerisch verwertet: Als fünfte Jahreszeit fand die Extremsituation schließlich ihren eigenen Platz in der Choreografie von Annett Göhre.

Wie der Titel bereits nahe legt, widmet sich das Tanzstück Vivaldis lautmalerischen "Vier Jahreszeiten" und übersetzt diese in zahlreiche Bilder aus Tanz und Bewegung, die den menschlichen Lebenszyklus als einen Kreislauf aus Werden und Vergehen folgen. Der Kreis als Symbol der ewigen Wiederkehr prägt auch die sinnliche Landschaft aus Metallringen und luftiger Folie in Annett Hungers Bühnenraum.

Musikalisch wird Vivaldis Werk in die Gegenwart erweitert: Das Akkordeonduo Leuschner hat die Konzerte für seine Instrumente eingerichtet und streut dazwischen Klänge aus anderen musikalischen Sphären - feurig, verträumt, ausgelassen.

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