Pferde- und Straußenhof Königswalde

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Pferde- und Straußenhof Königswalde




Beschreibung:

Pferde- und Straußenhof Königswalde

Eine deftige Brise Landluft empfängt die Gäste in Königswalde im Landkreis Zwickau. Der Pferde- und Straußenhof ist eine Außenstelle der Werkstatt für behinderte Menschen St. Mauritius des Christlichen Sozialwerks (CSW) in Zwickau. Menschen mit geistigen Behinderungen und psychischen Beeinträchtigungen bewirtschaften das Gelände am Ende der idyllischen Ortschaft zwischen den Städten Zwickau und Werdau. Urlauber auf der Suche nach Ruhe und Erholung sind hier willkommen.

Mithilfe von Spendengeldern der RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“ konnte das Christliche Sozialwerk den früher maroden Vierseithof sanieren. Seit der Eröffnung 2004 bietet der Hof zwölf Menschen mit Behinderungen Arbeit - sie bewähren sich in der Landschaftspflege, der Hauswirtschaft und der Landwirtschaft. Zu den Aufgaben der behinderten Menschen gehören die Vorbereitung der Gästezimmer, die Betreuung der Tiere und die Pflege der Außenanlagen. Angeleitet werden Sie von zwei Angestellten, die auch dort wohnen. Ein Mitarbeiter mit einer Lernbehinderung wohnt ebenfalls schon viele Jahre in einer eigenen Wohnung auf dem Pferde- und Straußenhof.

Feriengästen stehen zwei Ferienwohnungen und zwei Doppelzimmer zur Verfügung. Gerne kommen vor allem Familien mit Kindern oder Kurzurlauber, die die Ruhe und ländliche Idylle in Königswalde schätzen. Ihnen stehen neben einem Spielplatz auch ein Grill- und Lagerfeuerplatz im Außengelände zur Verfügung. Eine Sauna im Pensionsgebäude kann von den Gästen ebenfalls genutzt werden.

Für die Namensgebung verantwortlich ist u. a. eine Straußendame, die sämtliche Besucher neugierig begrüßt. Pferde, Ziegen, zwei Alpakas, zwei Minischweine, Kaninchen, allerlei Geflügel und Katzen leben ebenfalls auf dem Anwesen. Die Pferde des Bauernhofes sind Pensionspferde.

"Ohne die Spende wäre der Kauf des Areals für uns nicht möglich gewesen", sagt Roger Georgi, Einrichtungsleiter der St. Mauritius-Werkstatt. Er sieht darin eine sinnvolle Ergänzung der Behindertenarbeit in der Hauptwerkstatt, die Mitarbeitern neue Perspektiven und einen Weg in ein selbstbestimmtes Leben ermögliche. Damit dies gelingt, begleitet eine Sozialarbeiterin die behinderten Menschen. Die Arbeit in der Natur und der Umgang mit den Tieren fördern die Selbständigkeit und das Verantwortungsbewusstsein und bieten somit ein großartiges Potenzial für die Persönlichkeitsentwicklung. Es ist erklärtes Ziel der Einrichtung, die Mitarbeiter - soweit sie die Fähigkeiten dazu haben - auf den ersten Arbeitsmarkt zu vermitteln. So konnte bereits ein behinderter Mitarbeiter nach einem Praktikum eine Festanstellung in einer Gärtnerei erhalten.




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