Lisztaffen gehören zu den bedrohtesten Primaten der Welt.

Foto: Tierpark Chemnitz (Archiv)

Nachwuchs im Tierpark Chemnitz: Jungtiere bei den Affen, Gänsen und Eulen

Doppelter Nachwuchs bei den Lisztaffen im Krallenaffenhaus sorgt für große Freude bei den Tierpflegern im Chemnitzer Tierpark. Der Grund: Lisztaffen gehören zu den bedrohtesten Primaten der Welt. 2014 hatte der Tierpark auf Empfehlung des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes ein neues Zuchtpaar zusammengestellt, das nun zum ersten Mal Jungtiere aufzieht.

Diese werden nicht nur von der Mutter, sondern auch vom Vater betreut und umher getragen. Die Mitarbeit der Familienmitglieder bei der Jungenaufzucht ist eine Besonderheit der in Südamerika beheimateten Gruppe der Krallenaffen. Dadurch erhöhen sich die Überlebenschancen der Kleinen, ältere Geschwister sammeln Erfahrungen in der Jungenaufzucht, und das Weibchen wird entlastet. Zwillinge sind hier übrigens die Regel.

Auch bei einigen Vogelarten hat es erfolgreiche Bruten gegeben. Die Weißwangengänse führen zwei Küken (geschlüpft Ende Mai) und bei den Schnee-Eulen ist ein grauer Federball auf Erkundungstour im Gehege unterwegs.


Öffnungszeiten
Tierpark Chemnitz: 9 bis 19 Uhr, letzter Einlass 18 Uhr
Wildgatter Oberrabenstein: 8 bis 18 Uhr

 
erschienen am 11.07.2018
 
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